die Pflege als Top Thema behandeln

13 Apr

Verschiedene Ansichten zum Thema Pflege zeigen, dass es höchste Zeit ist, hier endlich zukunftsweisende Rahmenbedingungen zu schaffen. Eines ist gewiss, die Abschaffung bzw. Einführung eines Regresses löst nur wenig. Tatsache ist, dass die Pflege in Heimen die teuerste Methode ist und viel zu viel auf eben diese gesetzt wird. Genug Pflegeplätze zu haben heisst noch lange nicht, dass man sie auch finanzieren kann. Wenn man den Artikel über den pharmakologischen Ganztageskuss liest möchte man meinen – was für eine schlechte Welt. Anders betrachtet würden unsere pflegebedürftigen Alten ohne medizinische und pharmazeutische Hilfe gar nicht in diese Situation kommen. Sie würden einfach früher sterben. Nicht alle, aber doch sehr viele. Trinkt ein hochbetagter Mensch in einem Pflegeheim zu wenig bekommt er eine Infusion angehängt und damit ist das Überleben bis zur nächsten Infusion wieder gesichert. Wollten diese Menschen das? Wollen wir das für unser Alter? Die tatsächliche Ungerechtikeit heisst Generationenkonflikt und er muss demnächs nachhaltig, sowie gerecht und menschenwürdig gelöst werden.
Aus der Sicht des Pflegepersonals ist der pflegebedürftige Mensch und dessen Angehörige stets ein potentieller Gegner vor Gericht und das hat zur Folge, dass man lieber mehr interveniert als weniger. Aber ist diese Handlungsweise wirklich das Beste für die Pflegeempfänger?

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