Archiv | Oktober, 2013

Antwort auf Wolgang Schüssels Artikel in der Kleinen Zeitung am 29.10.12:

29 Okt

Gut, dass Wolfgang Schüssel sich in diesem Artikel die Welt schönredet. Muss man sich um seinen kognitiven Fähigkeiten Sorgen machen? Ja eindeutig und das schon seit dem Jahr 2000 als er die Schwarz-Blaue Koalition in die Wege geleitet hat.
Seit dem ist sehr vieles verabsäumt worden. Mit dem Slogan: „Gehts der Wirtschaft gut – geht es allen gut“ hat Schüssel ein weiteres Fehlurteil propagiert, denn die Wirtschaft diente schon längst nicht mehr dem Menschen und war bereits auf Abwegen, die alle in diese Krise mündeten. Jetzt, da das Schlimmste ausgeblieben sind, kann Schüssel einen Artikel schreiben, der voll des (Selbst)Lobes ist. Dass aber diese Krise eine Folge von falscher Politik sein sollte möchte er und alle sogenannten Konservativen nicht glauben. Fehlende Weitsicht ist ein Markenzeichen konservativer Politik:  man möchte ja so wenig wie möglich ändern, einem selbst gehts ja gut. Nein keine Steuern auf Vermögen – lieber auf die Arbeit. Das eigene Vermögen wäre in Gefahr. Die schlimmsten Auswirkungen hat eine solche Politik derzeit besonders sichtbar in den USA. Aber auch in globaler Sicht gibt es nichts zu hoffen. Alle hehren Ziele die globale Umverteilung zu ändern, den CO2 Ausstoß zu verringern scheitern auch an der konservativen Politik, und dieser gehört auch Wolfgang Schüssel an. Er und seine Ära haben in der Republik Österreich Spuren hinterlassen. Unsere Kinder werden es erst so richtig spüren.

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Antwort auf Hans Winklers Debatte in der Kleinen Zeitung vom 11.10.

11 Okt

Hans Winkler hat recht, wenn er sagt, dass angesichts der Flüchtlingstragödien ein schlechtes Gewissen nicht hilft. Vielmehr helfen könnte ein genaueres Hinsehen an die derzeitigen Zustände auf der Welt und die auch nicht ansatzweise vorhandene Umverteilung des Wohlstandes in globaler Sicht. Helfen könnten ein Stopp der massiv subventionierten EU Agrarprodukte nach Afrika welche den dortigen Produzenten die Lebensgrundlage nimmt. Helfen könnte auch eine massive Hilfe in den Flüchtlingslagern rund um die Krisenstaaten. Ein selbstbeweihräuchertes Aufnehmen von 500 ausgewählten Personen, ist  keine effiziente Hilfe und all den nicht ausgewählten Menschen gegenüber extrem ungerecht. Helfen könnte auch ein Verbot der Spekulation auf Grundnahrungsmittel, denn was im Mittelmeer passiert ist nur ein Millionstel des afrikanischen oder weltweiten Elends. Es wird uns (den Industriestaaten) auch kein schlechtes Gewissen helfen, wenn wir den Folgen des Klimawandels ins Gesicht sehen müssen welcher bereits Mitverursacher des Flüchtlingsstrom ist. Hans Winklers Sicht in seinem Kommentar ist ein Achselzucken. Europa ist nicht an allem Schuld was in den Krisenregionen passiert, jedoch kann man mit gutem Gewissen behaupten, dass wir durch unseren Lebensstil vielen afrikanischen Menschen das Essen vom Teller stehlen um es bei uns wegzuwerfen oder unsere Autos damit anzutreiben.